Interview mit ABBIS-Gründerin Karen Gajewski

Jeder kann gute Noten schreiben.

Und wenn nicht, dann muss gezielte Hilfe her.

Schlechte Noten – das kann schon mal passieren. Aber wenn sie zur Regel werden, dann stellt sich schnell Schulfrust ein und das Lernen wird immer schwieriger. Ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Das ABBIS-Lernistitut in Bornheim fördert Schüler mit individuell zugeschnittener Nachhilfe und bei Bedarf mit einer ganzheitlichen Lerntherapie. Ein Interview mit ABBIS-Inhaberin Karen Gajewski, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Schülern mit wissenschaftlich fundierten und messbaren Verfahren zu helfen, Lernschwierigkeiten zu erkennen und zu meistern.

Braucht es dieses neue Angebot? Nachhilfe für Schüler gibt es ja genug.

Ja, das ist tatsächlich so. Viele Eltern suchen für ihre Kinder Nachhilfe, die dann über Jahre hinweg das Lernen und Klassenarbeiten schreiben wie ein Schatten begleitet. Die Noten werden nicht unbedingt besser. Das Selbstwertgefühl der Schüler sinkt. Genau das aber darf nicht sein. Schulfrust ist das Schlimmste, was passieren kann. Denn dann lernt es sich nur noch schwerer. Im ABBIS-Lerninstitut gehen wir ganz anders vor. Wir stärken die Schüler und ihre Fähigkeiten. Jeder kann gute Noten schreiben. Falls nicht, ist gezielte Hilfe gefragt.

Was machen Sie anders als andere Nachhilfe- und Lern-Institute?

In intensiven Einzelgesprächen spüren wir die Wissenslücken auf, die wir schließen wollen. Gleichzeitig ist es wichtig herauszufinden, weshalb es beim Lernen hakt. Jeder Mensch lernt anders. Jeder hat Stärken und Schwächen. Nur wenn wir die bei jedem Einzelnen kennen, können wir schnell und mit nachhaltigem Erfolg helfen: Sei es mit einem Einzelcoaching, bei dem wir lerntypengerecht Inhalte vermitteln und uns ganz auf den jeweiligen Schüler einstellen. Oder sei es mit einer Lerntherapie, die immer dann sinnvoll ist, wenn zum Beispiel eine Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) oder eine Rechenschwäche (Dyskalkulie) vorliegen. Aber es gibt auch Teilleistungsstörungen wie auditive und visuelle Wahrnehmungsdefizite, die zu ähnlichen Symptomen führen wie beim Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom AD(H)S.

Wie gehen Sie vor, um die Gründe der Lernschwierigkeiten zu finden?

Im ABBIS-Lerninstitut können wir eine ursachenorientierte Befundung mithilfe wissenschaftlich fundierter Messverfahren vornehmen. Unsere medizintechnische Ausstattung wie z.B. das Neurofeedback und der Lateraltrainer sind internationaler Standard. So können wir herausfinden, weshalb manch ein Schüler trotz großer Anstrengung in der Schule einfach nicht weiterkommt. Nach der umfassenden Befundung erstellen wir in Abstimmung mit den Eltern den Plan für eine individuelle Lerntherapie.

Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?

Eltern sollten aufmerksam werden, wenn sich ihre Kinder auffällig verhalten, sie z.B. in der 3. Klasse noch mit den Fingern rechnen oder Stichworte fallen wie „Zappelphilipp und Träumelinchen“. Entscheidend ist, dass die Kinder frühzeitig Hilfe bekommen. Denn jeder, der sich anstrengt, aber damit wenig Erfolg hat, verliert den Glauben an sich selbst. Das Selbstwertgefühl sinkt, Versagensängste stellen sich ein und der nächste Misserfolg ist vorprogrammiert. Hinzu kommen die enttäuschten Erwartungen der Eltern und der Leistungsdruck der Schule. Schnell landen Kinder in der Schublade „Problemschüler“. Ein Teufelskreis. Er sollte so schnell wie möglich durchbrochen werden, damit Kinder nicht zu ewiger Nachhilfe oder einem Therapie-Marathon verdammt sind.

Schnelle Hilfe wünscht sich Jeder, der in der Schule nicht mehr so gut mitkommt. Wie schnell ist denn schnell bei Ihnen?

Das kann man pauschal nicht sagen. Nachhilfe und Lerntherapie sind von unterschiedlicher Dauer. Wir erzielen bei unseren Schülern bereits innerhalb von drei Monaten große Erfolge. Das schönste Beispiel, das ich Ihnen nennen kann, ist das von einer Neuntklässlerin der Gesamtschule. Als sie zu uns kam, hatte sie in Mathematik eine 5, in Englisch eine 4 – das deutete auf einen Hauptschul-Abschluss hin. Nach den letzten Halbjahreszeugnissen kam sie strahlend zu uns und zeigte mir die neue Empfehlung für die Fachoberschulreife. Und das nach nur zwei Monaten effektiver Nachhilfe bei uns.

Ein anderes Beispiel ist ein achtjähriges Mädchen. Sie kam mit einer Rechenschwäche zu uns. Bei unserer Befundung stellten sich weitere Defizite heraus. Nach weniger als drei Monaten Lerntherapie haben wir von ihren Grundschullehrern eine positive Rückmeldung. Und sie selbst geht wieder mit Spaß in die Schule.

Haben Sie einen Leitspruch, den Sie Eltern und Kindern mit auf den Weg geben möchten?

Erfolgserlebnisse schaffen Selbstvertrauen … und gute Noten.

Noch Fragen?! Wir beraten Sie gern!